Oktober 1st, 2010, posted in Fragen des Alltags
Vorwort – In Mexiko sagt man: „Der gute Vorsatz ist ein Gaul, der oft gesattelt, aber selten geritten wird.” Ganz schön schlaue Leute diese Mexikaner.
Ich bin schwach. Ein Gang zum Barkeeper mit dem Bestreben diesmal nur eine Cola zu bestellen, endet zum x-ten mal mit einem Cuba Libra und einem Kurzen. Hatte ich mir heute nicht eigentlich vorgenommen klaren Verstandes nach Hause zu gehen? Stattdessen torkel ich gefüllt mit klarem Fusel das Treppenhaus hinauf und versuche schließlich meine Haustür zu öffnen bis ich merke, dass ich noch ein Stockwerk höher muss. Wer war Schuld? Eigentlich mein Durchhaltevermögen, aber ich schiebe es lieber auf den Freundeskreis.
Mai 25th, 2010, posted in Infos vom Fuchs
Vorwort – Es ist an der Zeit ein Resümee zu ziehen. Einerseits für mich selbst, um zu überdenken, ob ich bisher erfolgreich war bzw. meine Ziele nicht zu hoch gesteckt habe. Andererseits gilt es euch, um zu zeigen wie der Hase läuft, besser gesagt der Fuchs.
Ich bin ein neugieriger Mensch. Abgesehen von Todeserfahrungen, möchte ich im Leben nichts verpassen. Zu mal ich glaube, dass ich am Ende nur glücklich abkratzen kann, wen ich weiß, dass ich den Großteil meines Lebens mit etwas Sinnvollem erfüllt habe. Zum Glück ist das Wort „sinnvoll“ relativ, denn somit lässt es mir viel Spielraum etwas Sinnvolles in meinen Alltag zu bringen.
Mai 20th, 2010, posted in Fragen des Alltags
Vorwort – „Iiiiiiiiiihhh“, schreien die 7 Zwerge, „wer hat auf unsere Brille gepinkelt?“ „Ich“, ruft Schneewittchen stolz und posiert mit tropfender Urinella. „Ich setz mich doch nicht auf eure Drecksbrillen.“
Frau kann im Stehen dank faltbarem Pisstrichter. Mann schafft es auch ohne und nutzt die gottgegebende Zielvorrichtung für Busch und Damenklo. Alkohol und Müdigkeit beeinflussen seine Trefferquote deutlich. Die Gattin wird natürlich wild, wenn rund um die Schüssel die Toilette glitzert, stinkt und rostet. Warnschilder, Schimpfen oder Schläge – nichts wird außer Acht gelassen um des Mannes Arsch aufs Klo zu kleben. Der Herr stellt sich unschuldig, ist seiner Ausreden nicht müde:
Mai 19th, 2010, posted in Kartei der Sinnlosigkeit
Mai 17th, 2010, posted in Fragen des Alltags
Vorwort – Die Ägypter, Römer und Kelten haben es schon vor Jahren für sich entdeckt. Tschechen, Deutsche, Österreicher und Iren trinken durchschnittlich über 100 Liter im Jahr. Wer allein in Deutschland jeden Tag eine neue Biersorte probieren wollte, müsste mehr als 10 Jahre durchsaufen.
Am Kneipentisch hebt ein Stammgast den Krug und ruft: „Ich glaub, ich bin ein Götterkind, wenn Bier durch meine Kehle rinnt.“ Macht uns Bier denn wirklich zu unsterblichen Göttern? Im Artikel „23 Gründe, Bier bewusster zu genießen“ von Nicole Gast auf Waldhaus-Bier.de [17.05.10] werden einige interessante Theorien aufgedeckt:
Mai 16th, 2010, posted in Fragen des Alltags
Vorwort – Man nehme ein eiskaltes Getränk, beispielsweise einen Becher voll „Shushed Ice“ und ersteche es mit einem Trinkhalm. Das freiliegende Halmende führe man durch die Mundöffnung in die Nähe des Gaumens. Nun sauge man so heftig am Trinkhalm als wäre der Körper kurz vor dem Austrocknen. 3…2…1…Brainfreeze!
Jeder von euch hat bestimmt schon zu schnell am Milchshake geschlürft oder den Mund zu voll mit Eis genommen. Laut Wikipedia [16.05.10] spürt jedoch nur jeder Dritte das nachwirkende Kopfweh namens Hirnfrost. Dessen Ursache konnte bisher auch nicht wissenschaftlich bestätigt werden.
Mai 12th, 2010, posted in Kartei der Sinnlosigkeit
Vorwort – In vielen deutschen Schlafzimmern läuft Matratzensport als Stummfilm. Meist endet der stille Bettkampf mit einem der fünf Vokale unseres Alphabets: „A, E, I, O, U!“. Aufgeschlossene Sexpaare versuchen es mit Dirty-Talk: „Mach mir den Königstier!“. Doch die Quasselstrippen der Bettgeschichte haben noch ganze andere Sprüche parat:
- Bin ich gut?
- Du hast da einen Pickel auf der Schulter.
- Endlich Anal, mir juckt’s da schon den ganzen Tag.
- Zieh mal am Finger!
- Oh, wie süß. Die Katze guckt zu.
- Los, gib mir deine Sacksuppe.
- Sag mir was Schmutziges! – Küche.
Mai 11th, 2010, posted in Wundertüte
Vorwort – Briefkontakt nach Australien gefällig? Kein Problem. Das Internet macht es möglich. Die Welt wird zum Dorf und per Klick wird man Nachbar.
SMS, Mails oder Chat-Nachrichten wurden zur Briefpost der Neuzeit. Mit der Welt verbunden wandern Infos nun in Sekunden zum Wunschziel. Im Gegenzug ertrinken wir im Meer der Möglichkeiten. Oberflächlich halten wir uns kurz und bündig. Dutzende Social-Network-Freunde, vollgeproppte Posteingänge, nerviger Spam. Leicht verlieren wir den Überblick im schnelllebigen, oft anonymen Raum des WWWs.
Mai 8th, 2010, posted in Fragen des Alltags
Vorwort – Immer mehr Stoff in kürzester Zeit. Bolognia und Schnellläufer machen es möglich und Burn-Out lässt grüßen. Wer bei der ökonomisierten Wissenabfüllung nicht den richtigen Trichter findet wird aussortiert. Lernstoffbulimie bedeutet weniger Freizeit, weniger Spaß, weniger Lebensfreude.
Schüler und Studenten fehlt oft die richtige Herangehensweise an Stoff und Lehrveranstaltung. Schlechte Zensuren trotz freizeitraubender Lernphasen entfachen Demotivation und Belastung. Wiederholte Enttäuschungen blockieren das Gehirn und führen zu einem Teufelskreis des Misserfolgs. Effektive Lernansätze könnten den Spieß umdrehen. Lernerfolg führt über die Brücke der Begeisterung zu Selbstbewusstsein und mehr Lernerfolg.
Mai 6th, 2010, posted in Fragen des Alltags
Vorwort – Wer denkt immer des eigenen Glückes Schmied zu sein hat sich mächtig geschnitten. Schon allein die Geburt war nicht unsere Entscheidung. Damit kann man leben, doch schon zuvor wurde uns ein schwerwiegender Stempel aufgedruckt – unser Name.
Jeder Name hat seinen Ursprung, eine einfache oder sagenumwogende Bedeutung. Nicht jeder ist mit seinem Namen zufrieden, bevorzugt lieber den Spitznamen. Doch auf der Geburtsurkunde steht er schwarz auf weiß. Er ist unser Kennzeichen, ein Stigma. Mit ihm lässt sich Unzähliges verbinden und dort liegt auch der Hund begraben.