Archive for the ‘Fragen des Alltags’ Category

Wie kommt’s, dass ich wieder voll bin?

Oktober 1st, 2010, posted in Fragen des Alltags

Vorwort – In Mexiko sagt man: „Der gute Vorsatz ist ein Gaul, der oft gesattelt, aber selten geritten wird.” Ganz schön schlaue Leute diese Mexikaner.

Ich bin schwach. Ein Gang zum Barkeeper mit dem Bestreben diesmal nur eine Cola zu bestellen, endet zum x-ten mal mit einem Cuba Libra und einem Kurzen. Hatte ich mir heute nicht eigentlich vorgenommen klaren Verstandes nach Hause zu gehen? Stattdessen torkel ich gefüllt mit klarem Fusel das Treppenhaus hinauf und versuche schließlich meine Haustür zu öffnen bis ich merke, dass ich noch ein Stockwerk höher muss. Wer war Schuld? Eigentlich mein Durchhaltevermögen, aber ich schiebe es lieber auf den Freundeskreis.

Ist Sitzpinkeln für Männer ungesund?

Mai 20th, 2010, posted in Fragen des Alltags

Vorwort – „Iiiiiiiiiihhh“, schreien die 7 Zwerge, „wer hat auf unsere Brille gepinkelt?“ „Ich“, ruft Schneewittchen stolz und posiert mit tropfender Urinella. „Ich setz mich doch nicht auf eure Drecksbrillen.“

Frau kann im Stehen dank faltbarem Pisstrichter. Mann schafft es auch ohne und nutzt die gottgegebende Zielvorrichtung für Busch und Damenklo. Alkohol und Müdigkeit beeinflussen seine Trefferquote deutlich. Die Gattin wird natürlich wild, wenn rund um die Schüssel die Toilette glitzert, stinkt und rostet. Warnschilder, Schimpfen oder Schläge – nichts wird außer Acht gelassen um des Mannes Arsch aufs Klo zu kleben. Der Herr stellt sich unschuldig, ist seiner Ausreden nicht müde:

Wie gesund ist Bier?

Mai 17th, 2010, posted in Fragen des Alltags

Vorwort – Die Ägypter, Römer und Kelten haben es schon vor Jahren für sich entdeckt. Tschechen, Deutsche, Österreicher und Iren trinken durchschnittlich über 100 Liter im Jahr. Wer allein in Deutschland jeden Tag eine neue Biersorte probieren wollte, müsste mehr als 10 Jahre durchsaufen.

Am Kneipentisch hebt ein Stammgast den Krug und ruft: „Ich glaub, ich bin ein Götterkind, wenn Bier durch meine Kehle rinnt.“ Macht uns Bier denn wirklich zu unsterblichen Göttern? Im Artikel „23 Gründe, Bier bewusster zu genießen“ von Nicole Gast auf Waldhaus-Bier.de [17.05.10] werden einige interessante Theorien aufgedeckt:

Wie entsteht Gehirnfrost?

Mai 16th, 2010, posted in Fragen des Alltags

Vorwort – Man nehme ein eiskaltes Getränk, beispielsweise einen Becher voll „Shushed Ice“ und ersteche es mit einem Trinkhalm. Das freiliegende Halmende führe man durch die Mundöffnung in die Nähe des Gaumens. Nun sauge man so heftig am Trinkhalm als wäre der Körper kurz vor dem Austrocknen. 3…2…1…Brainfreeze!

Jeder von euch hat bestimmt schon zu schnell am Milchshake geschlürft oder den Mund zu voll mit Eis genommen. Laut Wikipedia [16.05.10] spürt jedoch nur jeder Dritte das nachwirkende Kopfweh namens Hirnfrost. Dessen Ursache konnte bisher auch nicht wissenschaftlich bestätigt werden.

Was ist die Grundlage für effektives Lernen?

Mai 8th, 2010, posted in Fragen des Alltags

Vorwort – Immer mehr Stoff in kürzester Zeit. Bolognia und Schnellläufer machen es möglich und Burn-Out lässt grüßen. Wer bei der ökonomisierten Wissenabfüllung nicht den richtigen Trichter findet wird aussortiert. Lernstoffbulimie bedeutet weniger Freizeit, weniger Spaß, weniger Lebensfreude.

Schüler und Studenten fehlt oft die richtige Herangehensweise an Stoff und Lehrveranstaltung. Schlechte Zensuren trotz freizeitraubender Lernphasen entfachen Demotivation und Belastung. Wiederholte Enttäuschungen blockieren das Gehirn und führen zu einem Teufelskreis des Misserfolgs. Effektive Lernansätze könnten den Spieß umdrehen. Lernerfolg führt über die Brücke der Begeisterung zu Selbstbewusstsein und mehr Lernerfolg.

Welche Auswirkung haben Namen auf unser Leben?

Mai 6th, 2010, posted in Fragen des Alltags

Vorwort – Wer denkt immer des eigenen Glückes Schmied zu sein hat sich mächtig geschnitten. Schon allein die Geburt war nicht unsere Entscheidung. Damit kann man leben, doch schon zuvor wurde uns ein schwerwiegender Stempel aufgedruckt – unser Name.

Jeder Name hat seinen Ursprung, eine einfache oder sagenumwogende Bedeutung. Nicht jeder ist mit seinem Namen zufrieden, bevorzugt lieber den Spitznamen. Doch auf der Geburtsurkunde steht er schwarz auf weiß. Er ist unser Kennzeichen, ein Stigma. Mit ihm lässt sich Unzähliges verbinden und dort liegt auch der Hund begraben.

Wie beeinflussen uns Spielfilme?

Mai 4th, 2010, posted in Fragen des Alltags

Vorwort – Diesmal habe ich leider keine Antworten auf meine Fragestellung im Netz gefunden. Daher werde ich meine eigenen Vermutungen zur Diskussion stellen.

Unabhängig von dem Fakt, dass die Filmindustrie seine Macht für profitables Trendsetting ausnutzt. Unabhängig von Menschen, die Filme nur als Zeitverschwendung oder Nebensächlichkeit empfinden. Und unabhängig von Filmstreifen, die absoluten Nonsense auf die Leinwand projezieren – Spielfilme bilden uns weiter.

Menschennahe Filme lassen uns Biografien miterleben, die wir im wahren Leben wohl nie kennengelernt hätten. Sie lassen uns Erfahrungen sammeln, die wir über Jahre anhäufen oder mit großen Opfern bezahlen müssten. Sie öffnen Horizonte, die wir aus unserem Blickwinkel nicht erreicht hätten. Sie erweitern unser Selbst und schenken uns Geistesblitze oder Welterkenntnisse.

Was hilft gegen Mücken und Mückenstiche?

Mai 3rd, 2010, posted in Fragen des Alltags

Vorwort – Wäre ich der König der Tiere, würde ich als erstes jede einzelne Mücke in den Freitod schicken. An einem guten Tag bekämen die lästigen Biester zumindest Menschensaugverbot.

Die Weiber sind es, die uns nerven. Während die männliche Mücke chillig am Nektar saugt, ist das Weibchen für Nachwuchs auf Blutstreife. Meist im Morgengrauen oder zur Abenddämmerung schiebt sie sadistisch ihren Stechrüssel in die Haut des Menschen. Der Stich an sich schmerzt uns nicht, aber die Sau spuckt uns Proteine ins Loch auf die wir allergisch reagieren.

Wie bewältige ich meine Prüfungsangst?

April 30th, 2010, posted in Fragen des Alltags

Vorwort – Hieroglyphen entstellen das vom Schweiß verschwommene Papier. Dein Frühstück nimmt Anlauf um dein Prüfungsblatt zu verschönern. Angst nimmt dir die Luft und schwärzt deinen Blick. Dein Kopf schlägt auf den Tisch. Im Idealfall zerkratzt ein Bleistift dein Gesicht und der Krankenwagen rettet dich aus deinem Horrortrip – Prüfung!

Prüfungsangst ist nicht zu unterschätzen. Nicht nur während, sondern auch schon weit vor dem Stichtag – uns läuft die Vorstellung zu versagen eiskalt den Rücken runter. Welche Gesichter Prüfungsangst einnehmen kann,  beschreibt Uni-Protokolle.de [30.04.10]:

  1. Seele – Angst, Unsicherheit, Reizbarkeit, Stimmungsschwankungen, Unlustgefühle
  2. Körper – Unruhe, Schlafstörung, Kopfschmerz, Durchfall, Verstopfung, Müdigkeit, Schwindelgefühl, Herzstechen, Heißhunger oder Appetitverlust

Wie wirkt Chili in meinem Körper?

April 29th, 2010, posted in Fragen des Alltags

Vorwort – Der Kopf glüht im Rot einer Tomate, hunderte Schweißperlen fließen und verdampfen auf der fiebrigen Haut. Das schmerzverzerrte Gesicht beginnt zu zittern und ein unerträgliches Stöhnen übertönt das Plätschern eines braunen Wasserfalls. Starr klebt der Körper auf der stinkenden Schüssel und wünscht sich einen Eiszapfen in den Hintern.

Wer der Chili-Schote einen Blowjob gibt, muss auch mit Analverkehr rechnen. Ihr geschmackloses Capsaicin ist purer Schmerz und lässt unsere Schmerzrezeptoren auf Hochtour reagieren. Gleichzeitig denken die Sensoren FEUER! und  lösen Hitzewallungen aus, die uns sogar vom Hocker hauen können. Doch warum tun wir uns das eigentlich an? LEL Schwäbisch Gmünd [29.04.10] weiß die Antwort: Hot Food ist eine Droge. Durch die hervorgerufene Schmerzreaktion benebelt uns der Körper mit Glückshormonen (Endorphinen) – der sogenannte Pepper-High-Effekt.

 
 
Easy AdSense by Unreal