Posts Tagged ‘Gesundheit’

Ist Sitzpinkeln für Männer ungesund?

Mai 20th, 2010, posted in Fragen des Alltags

Vorwort – „Iiiiiiiiiihhh“, schreien die 7 Zwerge, „wer hat auf unsere Brille gepinkelt?“ „Ich“, ruft Schneewittchen stolz und posiert mit tropfender Urinella. „Ich setz mich doch nicht auf eure Drecksbrillen.“

Frau kann im Stehen dank faltbarem Pisstrichter. Mann schafft es auch ohne und nutzt die gottgegebende Zielvorrichtung für Busch und Damenklo. Alkohol und Müdigkeit beeinflussen seine Trefferquote deutlich. Die Gattin wird natürlich wild, wenn rund um die Schüssel die Toilette glitzert, stinkt und rostet. Warnschilder, Schimpfen oder Schläge – nichts wird außer Acht gelassen um des Mannes Arsch aufs Klo zu kleben. Der Herr stellt sich unschuldig, ist seiner Ausreden nicht müde:

Wie gesund ist Bier?

Mai 17th, 2010, posted in Fragen des Alltags

Vorwort – Die Ägypter, Römer und Kelten haben es schon vor Jahren für sich entdeckt. Tschechen, Deutsche, Österreicher und Iren trinken durchschnittlich über 100 Liter im Jahr. Wer allein in Deutschland jeden Tag eine neue Biersorte probieren wollte, müsste mehr als 10 Jahre durchsaufen.

Am Kneipentisch hebt ein Stammgast den Krug und ruft: „Ich glaub, ich bin ein Götterkind, wenn Bier durch meine Kehle rinnt.“ Macht uns Bier denn wirklich zu unsterblichen Göttern? Im Artikel „23 Gründe, Bier bewusster zu genießen“ von Nicole Gast auf Waldhaus-Bier.de [17.05.10] werden einige interessante Theorien aufgedeckt:

Was hilft gegen Mücken und Mückenstiche?

Mai 3rd, 2010, posted in Fragen des Alltags

Vorwort – Wäre ich der König der Tiere, würde ich als erstes jede einzelne Mücke in den Freitod schicken. An einem guten Tag bekämen die lästigen Biester zumindest Menschensaugverbot.

Die Weiber sind es, die uns nerven. Während die männliche Mücke chillig am Nektar saugt, ist das Weibchen für Nachwuchs auf Blutstreife. Meist im Morgengrauen oder zur Abenddämmerung schiebt sie sadistisch ihren Stechrüssel in die Haut des Menschen. Der Stich an sich schmerzt uns nicht, aber die Sau spuckt uns Proteine ins Loch auf die wir allergisch reagieren.

Wie wirkt Chili in meinem Körper?

April 29th, 2010, posted in Fragen des Alltags

Vorwort – Der Kopf glüht im Rot einer Tomate, hunderte Schweißperlen fließen und verdampfen auf der fiebrigen Haut. Das schmerzverzerrte Gesicht beginnt zu zittern und ein unerträgliches Stöhnen übertönt das Plätschern eines braunen Wasserfalls. Starr klebt der Körper auf der stinkenden Schüssel und wünscht sich einen Eiszapfen in den Hintern.

Wer der Chili-Schote einen Blowjob gibt, muss auch mit Analverkehr rechnen. Ihr geschmackloses Capsaicin ist purer Schmerz und lässt unsere Schmerzrezeptoren auf Hochtour reagieren. Gleichzeitig denken die Sensoren FEUER! und  lösen Hitzewallungen aus, die uns sogar vom Hocker hauen können. Doch warum tun wir uns das eigentlich an? LEL Schwäbisch Gmünd [29.04.10] weiß die Antwort: Hot Food ist eine Droge. Durch die hervorgerufene Schmerzreaktion benebelt uns der Körper mit Glückshormonen (Endorphinen) – der sogenannte Pepper-High-Effekt.

Woran kann der Hoden erkranken?

April 27th, 2010, posted in Fragen des Alltags

Vorwort – Im ersten Teil der Testikel-Saga konnte man die Gefahren der Hoden noch größtenteils belächeln. Prasseln jedoch schaurige Begriffe vom Doktor auf das Gehänge entgleist das Gesicht ins Unendliche.

Männer sind hart. Männer müssen stark sein, doch sie haben einen wunden Punkt – die Hoden. Beispielhafte Geschlechtsorgane und  hohes Selbstbewusstsein stehen beim Mann im direktem Zusammenhang. Entmannende Szenarien einer Hodenerkrankung gehören daher schwer versiegelt ins geheime Buch der Klöten. Gesundheit-aktuell.de [27.04.10] hat zur Vorsorge die einzelnen Horror-Kapitel ausgegraben:

  • Kapitel 1 – Die Hodenentzündung – Eher selten, häufig durch Mumps-Viren ausgelöst. Im schlimmsten Fall gibt es Schrumpfhoden oder Spermientod. Die schmerzhaften Einzelheiten könnt ihr wie in den anderen Kapiteln selbst nachlesen.

Wie wirkt Alkohol und Kater?

April 26th, 2010, posted in Fragen des Alltags

Vorwort – Samstag war endlich wieder Baumblüte in Werder [24.04.10] und mit ihr kam die süße Alkoholfee in meinen Körper. Über Nacht nahm sie sich heimlich ein Taxi und ließ ihren nervigen Kater zurück. Was war passiert und warum geht’s mir so scheiße?

Die Alkoholfee ist nichts weiter als ein fieses, flüssiges Rauschmittel. Es kriecht durch Mund (2%), Magen (20%) und Darm (Rest) in die Blutbahn. Von daher dauert es seine Zeit bis eine Wirkung zu spüren ist (bis zu 2 Stunden). Fetthaltiges Essen, Honigbrot, saurer Hering und Aktivkohle können zwar die Alkoholaufnahme verlangsamen, doch viel Alkohol bedeutet immer viel Wirkung. Novafeel.de [26.04.10] beschreibt die Abstufungen:

Was steckt hinter einem richtigen Kuss?

April 25th, 2010, posted in Fragen des Alltags

Vorwort – „Guten Freunden gibt man ein Küsschen. Oder zwei. Oder drei.“ Naja eigentlich tauschen wir den Speichel doch am liebsten mit dem Partner und das können dann auch mal um die 100 Küsse am Tag werden.

Wir alle tun es liebend gerne auf die unterschiedlichste Art und Weise. Schnell. Langsam. Trocken. Feucht. Kurz. Endlos. Sanft. Intensiv. Meist mit Augen zu. Küssen ist schon eine geile Sache, sollte aber gelernt sein. Lippenspitzen und Höhlenbesichtigungen sind No-Go‘s, weiche, gepflegte Lippen dagegen TOP. Es sei denn sie gehören zu einem Passiv- oder Turboküsser. Heftiges Rumlecken vermindert das Reizempfinden und Lippenleichen sind einfach nur langweilig.

Wie putze ich mir richtig die Nase?

April 22nd, 2010, posted in Fragen des Alltags

Vorwort – Habt ihr gerade kalte Füße? Ganz schlecht! Frierende Treter sind meist ein Signal für den Körper die Nase im Stich zu lassen, um die Durchblutung der wichtigen Organe zu sichern. Die Folge sind weniger Abwehrzellen im Riechorgan und mehr Spaß für Erkältungsviren.

Ob Winter, ob Sommer, der Schnupfen kriegt dich zu jeder Jahreszeit und hat ein paar leckere Begleiterscheinungen parat wie Nieser, Nasensekrete, Kopfschmerzen oder eklige Begegnungen. Nehmen wir zum Beispiel kleine Kinder. Ein kurzes Hatschi und die untere Gesichtshälfe ist versüfft mit einer magenumdrehenden Schnodderlawine. Schon kommt Oma mit ihrem feuchtzerknüllten Miniaturgeschirrtuch und zerschmiert die Bazillenpfütze zu einer leckeren Bakterien-Gesichtsmaske: „Ja, fein! Ja, fein“ Mir kommt der Brechreiz.

Was bewirkt ein kurzes Nickerchen am Nachmittag?

April 21st, 2010, posted in Fragen des Alltags

Vorwort – Ich hatte mir ursprünglich vorgenommen in meiner Wohnung in Potsdam kein Sofa zu meinem Hochbett einzurichten. Einzige Sitzgelegenheiten wären dann also nur meine hölzernen Ikeahocker. Warum?

Meiner Meinung nach würde mir ein Zimmer ohne bequeme Liegefläche zu mehr Effizienz im Leben verhelfen. Ob Schreibblockade, kopfzermatternde Hausaufgabe, etwas Langeweile oder überhaupt jedes Anzeichen von Überforderung oder Müdigkeit – ein hinreißendes Bett oder Sofa lächelt mich förmlich an. Es lockt mit bittersüßen Versprechungen:

  • “Nur ein kurzes Nickerchen und danach geht die Arbeit viel besser voran!”
  • “Leg dich kurz hin und dir fällt bestimmt was Tolles ein!”
 
 
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