Vorwort – Die Ägypter, Römer und Kelten haben es schon vor Jahren für sich entdeckt. Tschechen, Deutsche, Österreicher und Iren trinken durchschnittlich über 100 Liter im Jahr. Wer allein in Deutschland jeden Tag eine neue Biersorte probieren wollte, müsste mehr als 10 Jahre durchsaufen.
Am Kneipentisch hebt ein Stammgast den Krug und ruft: „Ich glaub, ich bin ein Götterkind, wenn Bier durch meine Kehle rinnt.“ Macht uns Bier denn wirklich zu unsterblichen Göttern? Im Artikel „23 Gründe, Bier bewusster zu genießen“ von Nicole Gast auf Waldhaus-Bier.de [17.05.10] werden einige interessante Theorien aufgedeckt:
- Bier lässt uns länger leben. Moderater Biergenuss senkt den Blutdruck und schützt vor Herzinfarkt und Schlaganfall.
- Polyphenole beugen Krebs vor. Mehr als zwei Bier pro Tag bewirken allerdings das Gegenteil.
- Vitamine und Mineralstoffe sorgen geschluckt für reine Haut und als Spülung für kräftiges Haar.
- Der beruhigende Hopfen hilft gegen Stress und lässt uns besser einschlafen.
- Bier beugt Nieren- und Gallensteine vor, verringert die Gefahr eines Magengeschwürs und hilft warm gegen Schnupfen.
- Es vermindert das Diabetesrisiko und schützt vor brüchigen Knochen.
Im Artikelvetter „Wie gesund ist Bier?“ von Melanie Hofmann auf n-tv.de [17.05.10] werden einzelne dieser Punkte bestätigt und weitere ergänzt. Hier heißt es entgegen der landläufigen Meinung: Nichts mit Bierbauch – Bier macht dünn! Mäßiger Konsum wirkt sich positiv auf Cholesterinspiegel sowie auf Fett- und Zuckerstoffwechsel aus. Dieser Trumpf hat allerdings auch einen Haken. Bier regt den Appetit an. Wer also durch Bier tiefer in die Snacktüte greift, kann lange auf den gewünschten Diäteffekt warten.
In Maßen gut, in Massen schädlich! ist das Motto des gesunden Trinkers. Ein Artikel auf Sueddeutsche.de [17.05.10] schimpft sich „Zwei Flaschen Bier sind zu viel“ und empfiehlt:
- Pro Tag maximal ein Bier für den Mann und ein Diesel für die Frau
- Mindestens zwei alkoholfreie Tage pro Woche
- Ein paar alkoholfreie Wochen im Jahr
- Herz- und Hirnprobleme, Leberschäden, Krebs- und psychische Erkrankungen könnten ansonsten die Folge sein.
Bier ist also gesund und ungesund zugleich, Bierbauch ist nicht gleich Bierbauch und ein Alkoholfreies muss auch mal drin sein. Wie seht ihr das? Würdet ihr den Ratschlägen der Sueddeutschen nachkommen? Trinkt ihr jetzt mit einem besseren Gewissen das Feierabendbier oder sogar eins mehr?
MisterFuchs
Tags: abnehmen, Alkohol, alkoholfrei, Bier, Bierbauch, Dosis, Feierabendbier, Gesundheit, Haar, Herzinfarkt, Hopfen, Krankheiten, Krebs, maßvoll, Polyphenole, saufen, Schlaganfall, trinken




[...] So könnte langsam das Motto hier im Stuttgarter Großraum lauten, dass um sich greift! Das Wetter zeigt sich immer noch landwirtschaftsfreundlich – positiv ausgedrückt. Darum freuen wir uns auf die Zukunft: Gemütlich im Campingstuhl sitzen, Haushaltsgegenstände als Bierhalter entdecken und darüber sinnieren wie gesund Bier doch eigentlich ist. [...]